![]() Prof. Dr. H. Buchner | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die klinische Elektroneurophysiologie ist wesentlicher Bestandteil der klinisch-neurologischen Zusatzdiagnostik bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Die Methoden der Elektroneurophysiologie, Elektroenzephalographie, Evozierte Potentiale, Elektroneurographie und Elektromyographie sowie weitere Untersuchungstechniken erfordern eine gute Kenntnis in der Physiologie, der Technik und nicht zuletzt Übung. Das Richard-Jung-Kolleg bietet Ihnen die Möglichkeit sowohl einer Basisausbildung als auch eine Auffrischung Ihres Wissens. Darüber hinaus erwartet Sie eine kritische Auseinandersetzung mit klinischen Befunden unter schwierigen Fragestellungen. Das Programm bietet eine Aus- und Weiterbildung für Ärzte, Arzthelfer/innen und technische Assistenzen. Der Vortragsteil am 05.11.2010 wendet sich an Ärzte mit Vorträgen zur Differentialdiagnostik mit Hilfe des Elektroenzephalogramms und der Elektroneurographie. Am Samstag, 06.11.2010 möchten wir in kurzen Vorträgen und vor allem praktischen Übungen Arzthelferinnen und Arzthelfer sowie Anfänger einführen in die Grundlagen und Registrierung des Elektroenzephalogramms und der Evozierten Potentiale. Dazu wird ein Schwerpunkt in praktischen Übungen in kleinen Gruppen liegen. Am Sonntag, 07.11.2010 möchten wir speziellere Probleme der Methodik und Bewertung elektroneurographischer und elektromyographischer Untersuchungsverfahren in kurzen Vorträgen vorstellen und in kleinen Gruppen mit den Teilnehmern zusammen bearbeiten. Vervollständig wird das Programm des Richard-Jung-Kolleg am Samstag, 20.11.2010 durch einen Intensivkurs für Neurographie und Elektromyographie in einer kleinen Arbeitsgruppe. Erneut findet das Richard-Jung-Kolleg unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie statt. Ich freue mich Sie zum Richard-Jung-Kolleg in Essen und Recklinghausen begrüßen zu dürfen.
Prof. Dr. H. Buchner |
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